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Wien (2. September 2004) - Chancen für österreichische Nachwuchsmusiker verspricht Ö3 mit einem neuen Wettbewerb. Unter dem Titel Sound Check Spezial sucht das Hitradio ab 13. September die "beste Band Österreichs". Es winken mehrere Plattenverträge. "Wir sind überzeugt davon, daß es irgendwo da draußen neue, junge österreichische Bands gibt, die Potenzial haben, die gerne Musik machen und die gerne mit uns zusammenarbeiten wollen", sagte Ö3-Chef Georg Spatt bei der Präsentation in der Wiener Discothek U4 am Mittwochabend.
Die Wahrheit ist irgendwo da draußen (Fox Mulder)
Ab 13. September 2004 haben die Bands die Möglichkeit, auf der Ö3-Homepage einen bis dato unveröffentlichten Beitrag einzureichen. Solisten wird von Ö3 nahegelegt, ihr "Singledasein aufzugeben" und sich Partner zu suchen. Die Einsendungen werden sodann von einer Fachjury begutachtet, in der Vertreter von EMI, Mica, ORF-Fernsehen, Ö3 sowie prominente heimische Musiker wie Christina Stürmer und Rainhard Fendrich sitzen werden.
Diese Experten entscheiden, welche Beiträge es bis ins Internet schaffen. Aus ihrer Vorselektion wählt das Publikum - also voraussichtlich die Mitglieder des Ö3-Clubs - den Sieger. Der darf sich dann "offizielle Mania Band 2005" nennen, wird von EMI-Austria unter ihre Fittiche genommen und reist - hoffentlich ordentlich bezahlt - mit der Ö3 Mania Tour durch Österreich. Weitere Finalisten bekommen einen Vertrag mit Universal Music Austria.
Das Internet - unendliche Weiten
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Mein Kommentar
Chancen für österreichische ORF-Musiker verspricht das Nachwuchs-Radio Ö3 mit einem Wettbewerb - oder war es umgekehrt? Den Siegern droht gar ein Plattenvertrag? - Nun hat also auch Ö3 das Internet entdeckt, in dessen unendlichen Weiten man die vielen besten Bands verstecken kann. Dadurch bleibt das Radioprogramm weiterhin weitgehend frei von Musikproduktionen aus Österreich.
PS: Wollte Georg Spatt ernsthaft etwas für die heimische Musikszene tun, müßte er nur deren bereits existierende Produkte senden. Aber, was soll's? Alle Argumente sind längst vorgebracht; und daß die geschätzte Christl Stürmer in der Öffentlichkeit nichts gegen ihren Vertragspartner ORF sagen wird, dürfte auch nicht verwundern. pps
Quellen: APA, Der Standard
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